A warm restart.
Hier wird es wieder losgehen. Es gibt viel zu sagen. Bitte bleiben Sie dran.
Hier wird es wieder losgehen. Es gibt viel zu sagen. Bitte bleiben Sie dran.
Ich fahre im Nahverkehrszug zu einem Kunden. Die Sekretärin eines anderen ruft an und versucht mit mir Präsentationsdetails zu besprechen, die ich längst aus meinem Gedächtnis gelöscht habe. “Ich rufe zurück”, beschwichtige ich sie, “in drei bis vier Stunden”. In der Zwischenzeit bin ich durch einige Abteile gelaufen und erfreue mich der frischen Luft. Beim ersten Abteil, bei dem eine Seite frei ist, lasse ich mich nieder.
Eine junge Frau sitzt mir gegenüber und tippt irgendetwas in ihren Laptop auf dem Schoß. Eine handschriftliche Mitschrift liegt neben ihr auf der Tasche. Collegeblock, eine Studentin, schätze ich. Ich entscheide mich gegen Laptop und Emails checken und für ein Buch. Nichts, bei dem ich den Umschlag ständig vorzeigen will, Fachbuch, Fachkürzel im Titel. Was ich immer noch besser finde, als jetzt plötzlich wieder Doris Lessing oder Julia Franck zu lesen.
Wie sind die Dinge an der Küste? Bist du wieder einmal pleite?
Du hinterlässt keine Nachricht, nur deine Nummer im Display. Ich habe sie längst gelöscht. Auf einen Anruf kannst du lange warten.
Du mit deinen Puppenschuhen, deiner Panik vor Laufmaschen. Was machst du, wenn es stürmt? Erzähl mir nichts von Weite, erzähl mir nichts von Freiheit. Jemand wie du fährt zwanzig Kilometer zurück, wenn sie die Sonnenbrille vergessen hat.
Ja, ich brauche sie, die Stadt. Ja, ich will den Lärm.
Lass mich in Ruhe mit der Küste. Du willst doch nur mein Geld.
Ich fahre nach all den Jahren wieder in diesen Ort. Die üblichen, hässlichen, kleinstädtischen Großmärkte, Tankstellen und Autohäuser, bekannte Namen und Zeichen empfangen mich. Das könnte jeder Ort sein, nicht nur der Ort, an dem ich das erste Mal liebte. Austauschbar, die schlimmste Vorstellung in der Liebe, auf die sich so viel konzentriert und die Liebe darüber vergisst. Der Ort, nach dem ich mich sehnte, der mir die bessere Kleinstadt in meinem jungen Leben schien. Mit Menschen ohne Dialekt, mit einer Landschaft ohne Berge, mit ihr. Auf dem Weg hierher fuhr ich durch Wälder und an Alleen entlang. Ich kannte sie nicht, für mich gab es hier nur Wiesen, nur Felder, plötzlich erscheint es mir wie Zuhause ohne Hügel.
Liebe willkommenen ZuhörerInnen,
wir haben uns etwas für euch ausgedacht. Servicewüste Deutschland? Nicht mit uns. Ihr könnt jetzt schon Tickets für die “Erste Lese” kaufen. Vielleicht ist es besser zu sagen: “Ihr solltet jetzt schon Tickets für die “Erste Lese” kaufen.” Denn es wird bestimmt voll im Zuschauerraum. Und da wir noch nicht in der Schalke-Arena lesen können, sind die Sitzplätze zahlenmäßig begrenzt.
Wie heißt es doch so schön, in alter Müller-Tradition: “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!”
Vielleicht besonders wichtig für eventuell zugereiste ZuhörerInnen.
Aber lange Rede, kurzer Sinn:
TicketOnline verkauft unsere Tickets. .
!!!Natürlich gibt es die Tickets auch an allen Vorverkaufsstellen!!!
Hirnsport von Gerapothneskop, drüben im Nachbarbuch “Deine Bodenstaendigkeit”.
Mitmachen? Drüben anmelden!
Spread the word!
Absolutes Novum und wird nicht so schnell wieder passieren, aber ein Hinweis von draussen.
Markus Kavka hat ein Buch geschrieben.
Und der gehört gefühlt zur Familie.
Mehr dazu auf .
Schon wieder ein Lesetipp und schon wieder nordvest - auf Deine Bodenständigkeit!
Du willst mitmachen? Einfach drüben anmelden!
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