Zurück ins Blog.

Foto: Stephan Pramme

Diese Webadresse gibt es seit 2004. Die meiste Zeit davon lag sie faul rum und war mir nur immer zu wichtig, um sie aus meiner Domainliste zu werfen. Zu wichtig, weil sie in ihrer vollen Blüte unfassbar schöne Erinnerungen produziert hat. Mit ihr hat vieles begonnen und sie war bis heute Morgen diese stille Begleiterin, von der ich wusste, dass ich immer auf sie zurückgreifen kann, wenn ich es will. Jetzt will ich wieder.

Es drängt mich nicht raus aus Facebook oder Twitter oder Instagram oder, aber es drängt mich in eine privatere Heimstatt. Das bloggen hat sich in den letzten 15 Jahren unfassbar verändert. Fast keine der früheren Wahrheiten gilt heute noch. Die Debatten von damals sind gekämpft, geführt und erloschen. Wir wussten nichts über Timelines und Streams, bzw. hießen die bei uns Feeds und Influenza war einfach noch eine Krankheit.

Aber hier ist kein Platz für Nostalgie und erst recht keine Zeit. Aber es gibt Raum zur Länge, Breite und für die Unterhaltung, die eben nicht immer gleich eine Diskussion sein muss.

Im professionellen Umfeld frage ich meine Gegenüber, was denn so wichtiges auf deren Webseite steht, was sie nicht auch schon im Stream erzählen könnten, statt die Menschen zu einem Klick und damit raus aus ihrem sozialdigitalen Habitat zu zwingen. In der Regel ist da eben nicht viel mehr. Es geht halt um den einen Klick für die Seite, nicht um die LeserInnen.

Aber hier muss ich nicht professionell sein, sondern kann Menschen einfach einladen, mir hierher zu folgen, wenn ich sie in meinen Timelines auf einen neuen Beitrag hinweise. Also, fühlt euch herzlich willkommen, schön dass ihr da seid. Ich würde mich freuen, wenn wir hier alle eine Weile bleiben.

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